»Keine Leiche, kein Problem – Staffel 1« ab jetzt auf Amazon verfügbar

Sie ist da – als Taschenbuch und eBook. Die erste Staffel von »Keine Leiche, kein Problem«, exklusiv auf Amazon. Ungünstige Zwischenfälle mit merkwürdigen Charakteren, unfreiwillige Leichenentsorgungen, ungewöhnliche Süßigkeiten und natürlich jede Menge Duisburg. Wir brauchen immerhin alle etwas mehr Duisburg in unserem Leben.

KLKP 1

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Endlich mal wieder was Neues

KLKP 1

Plötzlich Leichenentsorger.
Was muss, das muss.

Dass das Leben nur selten so will wie er, hat Patrick schon vor einiger Zeit akzeptiert – aber nach Hause zu kommen und seine Teenager-Töchter über der Leiche des Mathe-Nachhilfelehrers zu finden, ist selbst nach seinen Maßstäben ungünstig.

Dass ein Büro direkt über einem Bordell in Duisburgs Rotlichtviertel nicht unbedingt der beste Standort für ihre Privatdetektei ist, ignoriert Nergiz gern – doch dann bricht sich einer ihrer wenigen Klienten nach einem Streit um die entsprechende Bezahlung auf der steilen Treppe das Genick. Natürlich, ohne sie bezahlt zu haben.

Wie der Zufall so will, haben beide dieselbe Idee, wo und wie man eine Leiche am besten loswird. Und damit fangen die Probleme an …

»Der Tatortreiniger« trifft »Schimanski« – skurrile Figuren mit Ruhrpottcharme und Leichen am laufenden Band.

Veröffentlichung: Anfang August 2016

PS: Neuigkeiten über… Neuigkeiten?

Falls es euch schon aufgefallen sein sollte, ist in der Seitenübersicht ein Reiter dazugekommen, denn ich habe endlich einen Newsletter eingerichtet. Der Newsletter? Das Newsletter? Oder doch die Newsletter? Wobei Letzteres im Plural wirklich mehr als verwirrend werden würde – ach ja, Artikel und Pronomina bei Lehnwörtern. Deutsch ist so ein großer Spaß.

Wie dem auch sei: Anmelden könnt ihr euch hier. Oder ihr klickt aufs Bild. Oder ihr nehmt sogar den Umweg über den Reiter, denn der ist immerhin ganz neu. Irgendwer muss ihn ja einweihen.

Close-up of human feet in morgue

Bild: fotographee.eu

Bald: »Giftgold«

Knüppel findet, ein Kommissar sollte keinen Smoking tragen müssen, doch er begleitet Antiquitätenhändlerin Lena Mangold auf die größte Krefelder Hochzeit seit Langem – und da passt Outdoor-Kleidung eben nicht so gut. Arndt meidet solche Veranstaltungen grundsätzlich, weil sich seine Eltern dort herumtreiben, aber Polizeidirektorin Iris Tietgen will nun einmal nicht allein gehen.

Die frisch Verheirateten sind Jakob und Cecilia Hegel, geborene Koch. Sie ist Leiterin der wohltätigen Organisation »Transparent«, er einflussreicher konservativer Politiker. Eigentlich ist es eine schöne Feier, findet sogar Knüppel – bis die Braut beim Eröffnungstanz tot zusammenbricht. Alles deutet darauf hin, dass sie vergiftet wurde, und leider mangelt es bei der Vielzahl von Gästen nicht an Verdächtigen …

Giftgold

Anfang 2016.

»Todeswerk« im Kindle Deal der Woche

Ihr habt die ganze Zeit Gedanken wie »Dieser Todeswerk-Krimi von diesem Per Sander klingt wirklich extrem vielversprechend – ich wünschte nur, das eBook würde 1,49€ statt 2,99€ kosten, dann würde ich es sofort kaufen«?

Was für ein glücklicher Zufall! Vom 11. bis zum 17. Dezember ist »Todeswerk« im Kindle-Deal der Woche und exakt die 50% günstiger, die bisher gefehlt haben, um euch zum Kauf zu überzeugen. Klicken, kaufen, glücklich sein!

Todeswerk

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NaNoWriMo? Eher NajaNoWriMo

Kurz hatte ich ernsthaft in Betracht gezogen, meinen großkotzigen Beitrag, den NaNoWriMo zu rocken wie Def Leppard die 1980er, stillschweigend zu löschen. Hatte ich ja praktischerweise schon im besagten Beitrag angedacht. Doch dann fiel mir auf, dass die 80er schon eine Weile vorbei sind und ich den NaNoWriMo eben rocken würde wie Marius Müller-Westernhagen: So’n bisschen, aber bloß nicht zu doll.

Eigentlich hätte ich’s bei jeden Blick auf meinen überfluteten Terminkalender wissen müssen, doch ich bin wohl einfach zu stur. Sie sehen: Den November des Grauens. Jeder Punkt ein Termin. Man möchte sich in einem Bunker vor der Welt verstecken.

Kalender of Doom

Doch bevor ich mich hier selbst überhole, fange ich mit der positiven Nachricht an: Von meinen optimistisch geplanten 70.000 Wörtern für den zweiten Knüppel-und-Arndt-Fall »Giftgold« hab ich 30.000 geschafft. Naja.

Alles, was jetzt folgt, klingt wie miese Ausreden, lahme Rechtfertigungen, billige Entschuldigungen und erbärmliches Selbstmitleid, wenn euch solche luschigen Details also nicht interessieren, könnt ihr nach dem folgenden Satz aufhören, zu lesen: »Giftgold« kommt Anfang 2016 und wird super.

Trotzdem war der November nicht mein Freund, was aber nur wenig mit dem Konzept des NaNoWriMo an sich zu tun hatte. Lassen wir direkt die langweiligen Termine und Verpflichtungen weg, denn die stehen ja grundsätzlich im Weg.

Alles begann … mit einem schweren Fall der Männergrippe. Dazu muss ich erläutern, dass ich allerdings nicht das klassische (also beinahe tödliche) Krankheitsbild der Männergrippe erfülle, weil ich sämtliche Symptome körperlichen Gebrechens so lange ignoriere, bis man mich unter Waffengewalt ins Bett zwingen muss – »man« war in diesem Fall natürlich Frau Rabengut-Kingsley. Drei Tage verloren. Aber hey, viel „Hearthstone“ gespielt und alle Schätze in »Uncharted 2« gefunden, was natürlich auch fast so produktiv war, wie einen Roman weiterzuschreiben.

In meinem krankheitsinduzierten Fieberwahn hatte ich so wenigstens Zeit, über das merkwürdig schleppende Gefühl nachzusinnen, das mich jedes Mal ereilte, sobald ich die ersten Kapitel von »Giftgold« gelesen hatte. Irgendetwas am Erzählfluss war optimierungsbedürftig.

Gleich einem güldenen Sonnenstrahl, der an einem gar tristen Tag durch die düstergraue Wolkendecke bricht, erschien mir schließlich die Erkenntnis: Zwischen meinen Verdächtigen trieb sich eine überflüssige Figur herum. Allerdings brauchte ich von dieser Figur sowohl Tatmotiv als auch Dialogfragmente, also war Umplanen angesagt. Ein fragiles Konstrukt, so ein Kriminalroman. Doch wie der Kartenhausarchitekt, der ich eben bin, gelang es mir in einer zweitägigen Umgestaltungsaktion, auf die Tine Wittler stolz gewesen wäre, den Roman in jeder Hinsicht aufzuhübschen.

Jetzt ist alles da, wo es hin soll, und besagte überflüssige Figur ist den undankbarsten Tod gestorben, den eine Krimi-Figur sterben kann: Den Tod auf dem Planungsbrett (in meinem Fall eine mit Post-Its zugekleisterte Tür) außerhalb der Geschichte. Ruhe in Frieden, Friederike Neuhaus. Niemand wird dich jemals vermissen.

Beinahe den kompletten Rest des Monats hat mich Frau Rabengut-Kingsleys Turbo-Prozess eingewickelt. Denn neben „Autor“ steht auf meiner Visitenkarte noch

»Grausamster Lektor des Universums«

»Bester Printausgabenbauer der Galaxie« und

»Allerbester Nochmal-Printausgabenbauer seit Anbeginn der Zeit, weil in einer Taschenbuch-Version vom besten Printausgabenbauer der Galaxie die ersten 40 Seiten aus einem immer noch unklaren Grund nicht nummeriert waren«.

Meine Visitenkarten kommen übrigens im A3-Format.

Und dann war da noch die Sache mit »Hinter verschlossenen Türchen«. 24 Geschichten von 23 Schweinisachenautoren (Frau Rabengut ist zweimal dabei – wie gesagt: Turbo-Prozess) wollte und konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, immerhin fällt es eindeutig in meine Visitenkarten-Jobbeschreibung. Neben Schreiberin von drei Geschichten (die dritte kommt von Mia Kingsley, die ja streng genommen auch Frau Rabengut ist) war meine werte Gattin zusätzlich noch Herausgeberin der Anthologie. Im Anschluss an das Korrekturlesen, bei dem glücklicherweise Autorenkollegen geholfen haben, musste schließlich noch irgendwer die Taschenbuch-Ausgabe basteln… Und wir kennen natürlich genau den richtigen Mann für diesen epischen 420-Seiten-Job. Was für ein Zufall.

Aber: Alles halb so wild. Zum einen war vor allem »Hinter verschlossenen Türchen« einfach wichtiger als »Giftgold«, immerhin gehen alle Erlöse des Projekts an »Die Tafel«, zum anderen will ich den zweiten Fall für Knüppel und Arndt natürlich trotzdem zackig fertig bekommen. Wird Zeit.

Nur dieses Kratzen im Hals, das stört irgendwie …